Coachingausbildung thekey.community

...warum man seine Zielgruppe kennen und analysieren sollte
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Mit der the key Unternehmensgruppe arbeiten wir seit je her eng zusammen. Sie hilft anderen Unternehmen bei den Themen Unternehmenskultur, Change Management, Mitarbeitermotivation- und -entwicklung. Das macht sie seit ein paar Jahren sehr erfolgreich. Die Firmengründer kamen irgendwann auf die Idee, die in den Unternehmen gelehrten Methoden und Inhalte auch anderen Unternehmensberatern zur Verfügung zu stellen. Daraus ist die thekey.community entstanden – die erste IHK-zertifizierte Business Coach Ausbildung.

Was tun bei einem unübersichtlichen Markt?

Wenn man sich in einen umkämpften Markt bewegt sollte man sich genau auf seine Zielgruppe festlegen. Es gibt Coachingausbildungen für Selbstständige, für Unternehmer oder auch nur für spezielle Themen (zB. Sales). Wir definierten, dass wir nicht die Freiberufler und Selbstständigen ansprechen wollten, sondern Personaler in Mittelständischen Unternehmen. Die Coachingausbildung ist dann sozusagen eine Weiterbildung mit IHK-Zertifikat für Menschen die mitten im Beruf stehen. Dass die Ausbildung selbst dann am Wochenende stattfindet, kommt dieser Positionierung natürlich zu gute.

Leider gibt es am deutschen Markt sehr viele Coachingausbildungen mit teilweise sehr durchwachsener Qualität. Das Ziel musste also sein, sich von der Konkurrenz abzusetzen. Wir konzipierten eine Internetseite, die den potentiellen Kunden möglichst schnell und auf einen Blick alle Vorteile und Inhalte der Ausbildung näher bringt. Ein zentrales Verkaufsargument – nämlich die IHK Zertifizierung wurde auch optisch in den Mittelpunkt gerückt. Bei der Konkurrenz ist es teilweise sehr kompliziert die Inhalte und Abläufe der Ausbildung auf den Internetseiten zu finden.

Auch qualitativ musste sich die Website vom Rest abheben. Wir entwickelten also zusammen mit dem Designer Marius Bauer ein modernes, aufgeräumtes Design, welches auch auf Mobilgeräten gut aussieht und die notwendigen Informationen schnell rüberbringt.

Mobiloptimierte, moderne Webseite

Der nächste Schritt war es, eine professionelle Webseite zu bauen. Wir setzten dazu wie bei vielen Projekten auf ein WordPress-System. Das Design setzten wir mit einer angepassten Version des sogenannten BeTheme um. Dabei nahmen wir das BeTheme als Grundlage und passten es basierend auf den Spezifikationen des Designers um.

Die Ausbildung hat mehrere Module, welche wir im Menü mithilfe des Ubermenu-Plugins auch optisch ansprechend darstellen konnten. So ist es für den Endnutzer sehr einfach, sich auf der Webseite zurechtzufinden. Eine Coachingausbildung ist ein Produkt, welches nicht einfach im Affekt gekauft wird. Es ist also wichtig, den Kunden optimal zu informieren, in den Informationen aber immer mal wieder einen Kauf-Impuls zu geben. Durch eine geschickte Platzierung von Kontaktformularen und Call-To-Actions ist es möglich, fast auf jeder Seite mit den Ausbildern Kontakt aufzunehmen.

Wie bekomme ich Kunden auf meine Webseite – AdWords + SEO

Wenn man eine neue Webseite online schaltet, wird sich auf dieser erst einmal gar nichts tun. Wie sollen potentielle Nutzer denn auch auf die Seite aufmerksam werden? Um die Seite nachhaltig erfolgreich zu machen, muss eine zweigleisige Strategie gefahren werden: kurzfristig kann man Nutzer mit Google-Werbung (AdWords) gewinnen. Langfristig baut man Inhalte auf, um sich insbesondere auf den organischen Suchergebnissen zu positionieren. Beide Wege führen dazu, dass Nutzer die bei Google nach „Coachingausbildung“ suchen, die neue Webseite finden. Für Google AdWords zahlt man Geld, allerdings nur pro Klick. Das heißt wenn Kunden an dem Produkt nicht interessiert sind, zahlt man auch nichts. Das macht AdWords zu einem gut skalierenden Weg um schnell neue Kunden zu gewinnen.

Suchmaschinenoptimierum (SEO) ist natürlich auch wichtig – benötigt jedoch viel Zeit. Schließlich will auch die Suchmaschine erst einmal „verstehen“ worum es auf der Seite geht. Und nur weil eine Seite neu ist und viel Inhalt hat, ist sie nicht automatisch „gut“ in den Augen von Google. Es gilt also diverse technische und inhaltliche Punkte zu beachten. Wir zogen zu diesem Zweck die Experten vom seo-nerd zu Rate, die uns bei der Optimierung tatkräftig unterstützten.

Mithilfe dieser zweigleisigen Strategie rentierte sich die Seite ab Tag 1 an für die Ausbilder. Je mehr die SEO-Maßnahmen greifen, desto weniger Geld muss man direkt in AdWords investieren.

WordPress-Anbindung an CRM-System

Dadurch dass die Webseite täglich viele Anfragen generiert muss das Beratungsteam der the key Unternehmensgruppe diese auch zügig abarbeiten. Dazu richteten wir ihnen ein sogenannten Customer-Relationship-Management (CRM) System ein. Dieses System sorgt dafür, dass die potentiellen Kunden wie durch eine Pipeline laufen. Zuerst gibt es Erstgespräche, dann Beratungen etc. Der Status eines jeden Kunden und entsprechende Anmerkungen können in dem System erfasst und ausgewertet werden. So erkennt man zum Beispiel auch, ob man die Zielgruppe die man ansprechen will tatsächlich anspricht.

Ständige Optimierung

Wenn man jetzt einen stabilen Strom an Benutzern auf seine Webseite lenkt, sei es über SEO, AdWords oder andere Kanäle muss man sich stetig fragen: „Ist dieser Prozess optimal?“. Nur wenn man seine Zielgruppe maßgeschneidert anspricht und dann auch genau die Lösungen präsentiert die für sie relevant sind, funktioniert eine Seite. Auch das Nutzerverhalten spielt eine große Rolle. Personen die in den höheren Positionen arbeiten, haben meist wenig Zeit – es ist also wichtig schnell zum Punkt zu kommen. Man muss nachvollziehen, an welchen Punkten welche Nutzer auf der Seite abspringen und welche Inhalte besonders gelesen und beachtet werden. So rückt man Stück für Stück die wichtigen Sachen in den Mittelpunkt und kürzt alles andere raus. Um das Verhalten der Nutzer so nachzuvollziehen, verwenden wir eine Kombination aus Google Analytics (für die groben Daten), Recording-Tools und persönlicher Befragung.

Recording-Tools sind Werkzeuge um Nutzerverhalten auf der Website datenschutzkonform aufzuzeichnen und abzuspielen. Wir können uns also wie auf einem Video angucken, was die anonymisierten Nutzer gemacht haben. Das ist extrem hilfreich um zu zeigen, an welcher Stelle zu viel oder zu wenig Inhalte sind – welche Stellen überflogen und welche gelesen werden.

Auch eine persönliche Befragung sollte man nicht unterschätzen. Ist man erst einmal erfolgreich an Kunden herangetreten, kann man ohne Probleme auch nachfragen „Was hat Ihnen an der Webseite gefallen? Was fanden Sie nicht so gut?“. Diese Daten muss man natürlich statistisch gewichten – nur weil ein Kunde einen bestimmten Punkt gut fand, heißt das nicht, dass alle anderen potentiellen Kunden das auch tun.

Dieser ganze Optimierungsprozess ist andauernd und muss über die gesamte Lebenszeit einer Webseite erfolgen. Nur so stellt man sicher, dass sie immer gut funktioniert, sich den sich-ändernden Verhaltensweisen der Nutzer anpasst und unterm Strich erfolgreich ist.

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