Die 5 Schritte um Vertrauen auf deiner Webseite aufzubauen

Schnell zum Punkt kommen

Etwas harsch formuliert kann man sagen „Ein Nutzer ist immer dumm und faul“. „Dumm“ – weil er die Lösung auf sein Problem nicht kennt und „faul“, weil er keine Lust hat ewig rumzusuchen. Wenn ein Nutzer auf deine Seite kommt, nimmt er sich ungefähr 5 Sekunden Zeit. Wenn du innerhalb dieser Zeit nicht klargemacht hast, dass der Nutzer bei dir richtig ist, dann verlässt er deine Seite wieder – er springt ab. Deine Aufgabe ist es, den Nutzer von seiner „Dummheit“ zu erlösen und dir dabei seiner Faulheit bewusst zu sein.

Ein Kunde kommt immer mit einer sogenannten Intention zu dir – das heißt, er hat eine Erwartungshaltung deiner Webseite gegenüber. Ob er sich dieser Erwartung bewusst ist, ist eine andere Frage – du hast ihm jedoch diese Erwartung zu erfüllen, wenn du ihn auf deiner Seite halten willst. Viele Seiten beginnen mit Informationen über den Autor der Seite oder das Unternehmen – das ist aber vergleichsweise uninteressant. Idealerweise formulierst du den Einstieg in deine Seite so, dass klar wird, dass du sein Problem löst. Dann wird er dir auch die Zeit schenken um sich auf deiner Seite zu „bilden“ – du hast also seine „Faulheit“ und „Dummheit“ bekämpft.

Direkter Traffic

Kommt der Nutzer direkt auf deine Seite (indem er die Adresse in seinen Browser eingibt), dann ist er vielleicht an deiner Firma interessiert, oder an allgemeinen Informationen. Er kennt dich und dein Unternehmen bereits, schließlich kennt er auch deine Adresse. Wenn du Offline-Werbung schaltest, solltest du die Nutzer nicht auf deine Hauptseite lenken, sondern auf eine Seite die mit der Kampagne zu tun hat.

Suchmaschine („Organischer Traffic“)

Wenn ein Nutzer über die Suchmaschine auf deine Seite kommt, dann sucht er meist eine ganz bestimmte Information. Vielleicht verkaufst du Computerzubehör – dann wäre ein Suchbegriff zum Beispiel „ergonomische Tastatur“. Er sollte auf der Seite auf der er landet (die sogenannte Landing Page) also sofort begreifen, dass es bei dir ergonomische Tastaturen zu kaufen gibt. Die Zuordnung von Suchbegriff zu Landing Page kontrollierst du nur indirekt. Es ist die Aufgabe der Suchmaschine zu begreifen, dass der Suchbegriff „ergonomische Tastatur“ zur entsprechenden Unterseite gehört. Du musst aber sicherstellen, dass die Suchmaschine alle die Informationen bekommt, um diese Verknüpfung herzustellen. Diesen Prozess nennt man Suchmaschinenoptimierung (SEO)

Sozialer Traffic

Nutzer die von sozialen Netzwerken kommen, bringen meist sehr wenig Zeit mit. Soziale Netzwerke werden nämlich üblich über Mobilgeräte verwendet, die Lebensdauer von Informationen ist sehr kurz. Der Nutzer scrollt in seinem Feed nach unten und bleibt nur kurz auf jedem einzelnen Punkt hängen. Wenn ihn dort jetzt ein Post oder eine Werbung von dir anspricht, gibt er dir eine ganz kurze Zeit um ihn zu überzeugen – ansonsten geht es zurück zum Feed. Auch will der Nutzerr nicht ewig Zeit aufbringen sich mit deiner Seite zu beschäftigen. Demzufolge sollte man ihm auch nicht zu viel abverlangen.

Eine optisch und technisch ansprechende Webseite schafft vertrauen

Sobald ein Nutzer begriffen hat, dass er bei dir richtig ist und du sein Problem lösen kannst, wird er mehr Zeit mit deiner Webseite verbringen. Ab diesem Moment greifen die weichen Faktoren der Webseite:

  • Ist das Design optisch ansprechend und passt es von der Gestaltung zu meinem Unternehmen? (ein Anwalt sollte sich zum Beispiel optisch anders präsentieren als ein Blumenladen)
  • Werden weitergehende Informationen zum Problem des Benutzers geboten?
  • Sind die Informationen auf der Seite logisch strukturiert?
  • Lädt die Seite schnell und flüssig, auch wenn man Unterseiten aufruft?
  • Sieht die Seite auf dem Gerät des Nutzers gut aus, oder wird die Bedienung auf einem Handy oder Tablet umständlicher?
  • Gibt es Verlinkungen zu anderen relevanten Themen?
  • Ist die Seite per HTTPS abgesichert (grünes Schloss in der Adressleiste)?

Unterm Strich gibt es eine ganze Reihe an Faktoren die bestimmen ob der Nutzer dir noch mehr Zeit einräumt. Das absolut wichtigste Kriterium ist aber der Inhalt. Der Nutzer ist willig viele technische Mängel zu vergeben, wenn der Inhalt interessant und gut aufbereitet ist. Design ist zwar schön, aber zweitrangig. Es gilt online die Bauhaus-Devise „Form follows Function“ – die Qualität einer Seite zeichnet sich also eher durch Inhalt als Verpackung aus. Das heißt nicht, dass die Verpackung am Ende nicht auch kaufentscheidend ist – gerade bei hochpreisigen Leistungen im Premiumsegment. Es kommt also auf ein stimmiges Gesamtbild an.

Wissen preisgeben um Qualität zu demonstrieren

Du hast also geschafft, dass der Nutzer auf der Seite verweilt und „sich wohlfühlt“. Jetzt geht es darum zu zeigen, dass du von deinem Thema richtig Ahnung hast. Wie geht das? Nicht in dem du sagst „Ich habe Ahnung von meinem Thema“ – sondern indem du es beweist. Gute Texte, Artikel, Videos, Blogbeiträge oder Grafiken zeigen, dass du dich auf deinem Themengebiet auskennst. Jeder kann sich eine Webseite bauen und behaupten er ist der beste Anwalt, einen guten Hilfstext zu einer Rechts-Situation zu schreiben, ist jedoch um Größenordnungen schwieriger.

Je mehr du von deinem Wissen preisgibst, desto eher vertraut dir der Kunde. Häufig hört man jetzt das Gegenargument „Wenn ich dem Kunden schon alles erzähle, hat er doch gar keinen Grund mich anzufragen?“. Diese Sorge ist absolut unbegründet. Sicherlich gibt es einen kleinen Teil Benutzer die sich deine Leistung nicht leisten können und es lieber selber machen – der Großteil der Nutzer ist aber garnicht willens, deine Arbeit zu übernehmen. Sie suchen nach einem Profi und wenn du beweist, dass du einer bist, dann fragen sie dich gerne an.

Wissen kann man in verschiedensten Weisen präsentieren. Zum Beispiel durch gut geschrieben Blogbeiträge, oder Artikel. Du liest ja schließlich auch diesen Artikel hier – das ist unterm Strich nichts anderes ? . Auch Videos oder Infografiken können hier fördern sein. Man sollte aber aus Gründen der Suchmaschinenoptimierung zum größten Teil auf Text setzen. Dieser wird von der Suchmaschine am einfachsten erkannt und ausgewertet. Außerdem zeigt sich, dass Nutzer Texte auf Webseiten tatsächlich lesen. Insbesondere wenn man es ihnen mit dem Einsatz von Fettschrift und Inhaltsangaben einfacher macht – Wikipedia ist ja schließlich auch eine große Textsammlung und einer der beliebtesten Seiten des Internets.

Die Meinung anderer ist auch wichtig – social proofs

Wenn du die obigen Punkte beachtet hast, dann hat der Nutzer von dir einen positiven Grundeindruck. Du hast ihm mit einer guten Seite und guten Inhalten vermittelt, dass du es auf deinem Gebiet wirklich drauf hast. Jetzt kannst du ihm die Kaufentscheidung noch ein bisschen einfacher machen – indem du ihm zeigst, dass er nicht alleine in seiner Auffassung ist.

Social Proofs, auf deutsch „soziale Beweise“ sind Elemente auf deiner Webseite. Sie zeigen, dass andere Kunden oder Institutionen mit deinen Leistungen auch zufrieden sind. Der Nutzer geht also gar kein Risiko ein, dich anzufragen, weil du ja auch schon andere Kunden zufrieden gestellt, oder deine Fähigkeiten anders bewiesen hast. Es gibt drei Typen von Social Proofs: Testimonials/Referenzen, Bewertungen und Siegel/Zertifikate.

Testimonials / Referenzen

Testimonials sind Aussagen von Kunden über deine Arbeit. Sie können kurz, aber auch sehr lang sein. In manchen Branchen ist es üblich, bei erfolgreichen Texten ganze Briefe zu verfassen. Online sammelt man vielleicht eher kürzere Textblöcke. Ein Testimonial sollte aus folgenden Bestandteilen bestehen:

  • Wer gibt das Testimonial (Name der Person – idealerweise mit Foto)
  • (bei Geschäftskunden: Welche Firma gibt das Testimonial – mit Firmenlogo und Link zur Firmenwebseite)
  • Text der beschreibt warum die Zusammenarbeit oder das Produkt so gut waren

Schön ist es, wenn man die Testimonials mit einem Projektbericht kombiniert. Dann sieht der potentielle Kunde gleich, was du im Rahmen des Projekt geleistet hast und damit leisten kannst und dass der vorherige Kunde zufrieden mit dir war.

Bewertungen und Bewertungsplattformen

Bewertungen sind vereinfachte Formen von Testimonials. Häufig werden sie nur Anhand einer Sternebewertung abgegeben und dann gegebenenfalls mit einem Text kombiniert. Üblicherweise wird der Durchschnitt aller Sternebewertungen gebildet und dann angezeigt – zum Beispiel „Nutzer bewerteten dieses Produkt mit 4.8 von 5 Sternen“. Das macht es sehr einfach auf einen Blick zu erkennen dass dein Produkt oder deine Dienstleistung gut ist.

Es gibt mehrere Portale die einem die Arbeit mit Bewertungen und Referenzen erleichtern. Welche das sind, ist abhängig ob du Dienstleistungen oder Produkte anbietest:

  • für Online-Shops empfehlen wir Trusted Shops
  • für Dienstleister empfehlen wir Proven Expert
  • für Finanzberater empfehlen wir WhoFinance

Trusted Shops integriert in dein Shopsystem und schickt an deine Kunden automatisch Bewertungsanfragen. So muss du das nicht erledigen. Proven Expert und WhoFinance sind etwas ähnliches für den Dienstleistungssektor,  jedoch musst du an deine Kunden immer noch manuell Anfragen versenden. Alle Platformen kosten einen monatlichen Beitrag, sind ihr Geld aber allein an gesparter Arbeit wert. Außerdem ist es gut, wenn die Bewertungen bei einem unabhängigen Drittanbieter gesammelt werden. Wir selbst benutzen hier auf der Seite ProvenExpert (du siehst auf deinem Desktop unten den Balken mitscrollen).

Es gibt auch kostenlose Bewertungsstellen, wie zum Beispiel Google oder Facebook. Auch dort sind Bewertungen wertvoll – diese sollten also auch gepflegt werden. Google-Bewertungen sind zum Beispiel auch gut für deine Ranking in der lokalen Suche.

Zertifikate / Siegel

Zertifikate und Siegel sind Auszeichnungen die von Drittanbietern ausgestellt werden. Ihre Qualität und Aussagekraft gegenüber dem Endkunden hängt einzig und allein von der Reputation der ausstellenden Organisation ab. Große Organisation wie die IHK oder die Stiftung Warentest genießen zum Beispiel einen guten Ruf in der breiten Gesellschaft. Gerade auf Webseiten von Coaches liest man aber häufig Zertifikate irgendwelcher obskuren Coaching-Organisationen. Es ist unwahrscheinlich dass ein Endkunde diese kennt und zu schätzen weiß. Grundsätzlich sollte man sich mit Siegeln und Zertifikaten zurückhalten und nur die darstellen, die wirklich allgemeingültig oder branchenüblich sind.

Vertrauen nicht enttäuschen – Bau eine Reputation auf

Wenn du die obigen 4 Punkte berücksichtig hast, dann hat dein Kunde mit einer hohen Wahrscheinlichkeit bei dir angefragt oder eingekauft. Jetzt ist es eigentlich nur noch wichtig, dass du den Kunden nicht enttäuschst. Wenn du deine Arbeit gut machst, dann wird der Kunde zufrieden sein. Wenn du dich aber zusätzlich in der Kommunikation und Arbeitsweise abhebst, dann wird dein Kunde zum Fan – und damit wertvoll als Testimonialgeber und Netzwerker.

Grundsätzlich solltest du alle deine Kunden nach erfolgreichem Projektabschluss darum bitten, dir ein Testimonial auszustellen, oder dich auf den entsprechenden Bewertungsportalen zu bewerten. Ein Kunde der zum Fan geworden ist, wird das auch mit Sicherheit machen. Dann hast du es beim nächsten Mal noch einfacher bei einem Webseitenbesucher Vertrauen aufzubauen und ihn zur Anfrage zu bewegen.

5 Online-Marketing Fehler, die (fast) jeder Trainer, Berater und Coach macht

Produkt nicht fokussiert genug

Der Beispielcoach schwitzt – er wurde gerade aufgefordert sein Produkt kurz zu erklären. Er fängt an zu schwafeln: er betreue Change Management und Responsibility Optimization, natürlich ist er auch Integration Professional und Certified Business Expert Coach. Seine Methoden? NLP, PLP, DLP, RLP und KLP! Ganz klar.

Schnell! Erkläre dein Produkt in 3 Sätzen oder weniger! Gelingt dir das ohne Probleme? Was unserem Beispielcoach nicht auf Anhieb gelingt ist ein sehr verbreitetes Problem. Wenn du es geschafft hast – Glückwunsch, dann hast du die erste große Herausforderung bereits sicher umschifft. Wenn du etwas verkaufen möchtest, ob online oder offline, musst du erst einmal wissen was genau das ist. Einige Coaches die wir beraten wissen garnicht so genau, wie ihr Produkt aussieht, geschweige denn welches Problem sie damit lösen.

Wichtig für einen erfolgreichen Verkauf: Er muss messerscharf sein. Ein Produkt löst ein oder mehrere Probleme, welche das genau sind, sollte man sofort erklären können. Setz dich mal hin und erkläre dein Produkt (schriftlich) in 3 Sätzen. Dann fragst du mal deine Freunde und Bekannten ob sie diese Erklärung so verstehen. Vermeide Kampfbegriffe und Buzzwords wie “Prozess” oder “Veränderung”. Wenn jemand dein Produkt ohne Vorkenntnisse schnell versteht, dann hast du es richtig erklärt.

Im Idealfall bietest du nur ein Produkt an. Studien belegen, dass eine Entscheidung durch den Besucher immer unwahrscheinlicher wird, je mehr Optionen ihm angeboten werden. Wir haben die Erfahrung gemacht, dass sich gerade Trainer, Berater und Coaches damit schwer tun, denn immerhin bieten sie Einzelcoachings, Gruppencoachings, Change Management und viele weite Dinge an. Daraus ein Produkt zu machen ist aber eigentlich ganz einfach: Das Produkt ist nur noch deine Beratung oder ein günstiges Einstiegsangebot (“Problemanalyse im Unternehmen für 99,-€”). Alles andere sind deine Methoden. So kannst du weiterhin kommunizieren, dass du über eine Vielzahl von Leistungen und Expertisen verfügst, der Besucher muss sich aber nicht mehr zwischen diesen entscheiden, wodurch ein Kontakt wesentlich wahrscheinlicher wird.

Verkauf nicht problemorientiert

Stell dir einen Coach vor – erfolgreich und schon lange etabliert. Jetzt stell dir seine Webseite vor: Er beschreibt sich und seinen Werdegang mehrfach sehr ausführlich; er hat gute Fotos. Er erklärt sogar in ausführlicher Breite seinen Coachingvorgang, mit all den tollen Fachwörtern („Analyse“, „Kleingruppencoaching“, „Change Management“). Was er leider völlig vergisst sind die Probleme seiner Kunden. Aber keine Sorge – die lesen sich die Seite eh nicht durch, denn ihre Probleme werden ja schließlich nicht angesprochen.
Wenn du den Leser nicht bei seinem Problem “greifst”, dann macht er sich auch nicht die Mühe deine Texte zu studieren. A und O des Online-Marketings ist, dass man problemorientiert denkt. Der Kunde hat ein bestimmtes Problem (Beispiel: „Meine Mitarbeiter sind nicht produktiv“) und möchte dass dieses Problem gelöst wird. Die ganzen aufgezählten Fachbegriffe kennt er nicht, er weiß auch nicht, dass diese die Lösungen für seine Probleme sind. Vor allem deshalb, weil der Beispielcoach dem Kunden das nicht vermittelt.

Das Problem muss in den Fokus rücken. Ganz oben auf der Seite steht erstmal ein Aufreißer, der den Kunden sofort mitnimmt. Ein etwas plakatives Beispiel: „Hilfe! Meine Mitarbeiter sind zu faul.“ Jeder Kunde mit diesem spezifischen Problem denkt sich jetzt: „Ja, das stimmt.“ Du zeigst also sofort, dass man ihn versteht und vom verstandenen Problem kann es zur Lösung schreiten. Nun kannst du darauf aufbauend Erklären, warum die eigene Lösung (zum Beispiel das Kleingruppencoaching) eine Ideale Lösung für das Problem ist.

Komplizierte Kontaktaufnahme

Unser nächster imaginärer Coach hat eine wunderbar problemorientierte Webseite. Der Kunde liest und versteht die Webseite auf Anhieb! Er möchte den Coach kontaktieren. Jetzt klickt er natürlich erst einmal auf den Button „Kontakt“ und gelingt auf die Kontaktseite. Nun auch noch auf den Button „E-Mail“ und es öffnet sich sein E-Mail-Programm. Am Ende muss er noch eine Nachricht schreiben und sein Problem erläutern, aber eigentlich hat er gar keine Lust mehr, falls er überhaupt bis hier durchgehalten hat. Alle Studien zum Thema Kontaktaufnahme im Online-Marketing zeigen: je einfacher es dem Kunden gemacht wird, desto wahrscheinlicher der erfolgreiche Kontakt.

Warum macht der Beispielcoach es dem Kunden denn also so schwer? Einfach ganz unten auf der Webseite ein Kontaktformular mit 4 Feldern: Name, E-Mail, Telefonnummer für Rückrufwunsch und Termin für Rückruf. Rückrufwunsch? Klar, damit machst du es dem Kunden so einfach wie möglich. Er kann einfach sagen, wann er idealerweise angerufen werden möchte und dann hat er seine Arbeit getan. Er hat sozusagen seinen Ablassbrief gekauft. Super einfach für den Kunden – die Chance ist also recht hoch, dass er es tatsächlich tut.

Die Maßgabe lautet immer: Wenn du möchtest, dass ein Besucher etwas auf deiner Webseite macht, dann mach es ihm so einfach wie möglich.

Webseite nicht ansprechend

Der Kunde betrachtet die Webseite unseres Beispielcoaches auf seinem iPad abends im Bett. Er hat schließlich gerade „faules team“ bei Google eingegeben und ist auf die Seite gestoßen – Ersteindruck: altbacken. Nagut, das ist zu verschmerzen, es ist ja schließlich kein Webdesigner, sondern ein Business-Coach der hier seine Dienste anbieten will. Leider ist die Seite nicht für das iPad des Kunden optimiert. Der Kunde muss ständig zoomen und links und rechts scrollen um den Text überhaupt entziffern zu können. Er geht noch so weit, dass er das Kontaktformular ausfüllt, aber als er dann 4 mal mit seinem Zeigefinger nicht auf „Absenden“ drücken will und den winzigen Button verfehlt, gibt er entnervt auf.

Deine Webseite muss für alle mobilen Endgeräte optimiert sein. Das bedeutet, sie muss dort gut aussehen und auch funktionieren. Außerdem sollte die Webseite auch optisch ansprechend gestaltet sein. Nicht nur weil eine moderne Seite Vertrauen erweckt, sondern auch weil die modernen Webseiten nach ergonomischen Prinzipien designt sind, die es dem Kunden möglichst einfach machen die Inhalte zu lesen und zu verstehen. Nur wenn dein Kunde die Inhalte auf deiner Webseite versteht und ihm erklärt wird, dass du die Lösung für sein Problem bist, wird er auch Kontakt zu dir aufnehmen.

Fehlendes Content-Marketing

Der letzte Problemcoach hat eine toll gemachte Webseite; gestalterisch schick und auch auf iPad und Android-Telefon super darstellbar. Er hat tolle Fotos, beschreibt sein Produkt direkt und verständlich und ein einfach buchbares Einsteigerangebot hat er auch. Was kann da jetzt noch schief gehen? Leider hat er pro Woche nur 3 Besucher…

Eine Webseite ist wie eine große Werbetafel. Und im Gegensatz zu einer Werbetafel an einer Autobahn muss man den Kunden zu sich locken, er kommt nicht einfach automatisch vorbei. Naja, genau genommen stimmt das nicht ganz. Über Google sucht der Kunde ja eine Lösung für sein Problem und damit kommt er früher oder später auf deiner Webseite vorbei. Wie erhöhst du die Chance, dass Google deine Seite für eine hochwertige und problemlösende Webseite hält? Die Antwort lautet Content Marketing.

Content Marketing umfasst alle Texte, Bilder und Videos, die du auf deiner Webseite und über deine anderen Kanäle online veröffentlichst.

Eine der beliebtesten Formen von Content Marketing ist der Blog, und das nicht ohne Grund. Zum einen kannst du viele verschiedene Themen rund um dein Coaching anschneiden, ohne jeweils neue Unterseiten bauen zu müssen. Du liest diesen Artikel hier ja schließlich auch auf unserem Blog und nicht auf einer speziellen Unterseite. Deine Webseite sammelt also zahlreiche Ressourcen rund um dein Kernthema – das gefällt Google. Außerdem ist die Chance hoch, dass deine Blogeinträge für bestimmte Begriffe ranken.

Content Marketing hat aber noch einen ganz anderen Effekt. Ein Kunde der auf deine Seite kommt, merkt nämlich sofort, dass du Ahnung von deinem Thema hast. Das verschafft Vertrauen und erhöht noch einmal die Chance, dass er zu dir Kontakt aufnimmt.

Ein Blog hat darüber hinaus den zusätzlichen Vorteil, dass er dem interessierten Besucher einen Grund gibt, die Seite später nochmal zu besuchen. Vielleicht gefallen ihm die Anhalte so sehr, dass er sich für deinen Newsletter anmeldet. Eine weitere Möglichkeit, Kontakte zu generieren.

Wir hoffen, dass du diesen Artikel hilfreich findest. Wenn du noch mehr Tipps zum Thema Online-Marketing haben willst, dann abonniere doch einfach unseren Newsletter (rechts in der Seitenleiste, oder auf Mobilgerät unter dem Beitrag) oder schreib uns eine E-Mail an kontakt@thekey.technology.

Was gehört zu einem hochwertigen Auftritt im Internet?

Die häufigsten Fehler von Webseiten und anderen Auftritten

Beim Thema Auftritt gibt es enorm viel falsch zu machen. Das Kuriose ist, dass die meisten Unternehmer ihren Offline-Auftritt durchaus unter Kontrolle haben – da sind alle Farben, Flyer, Kataloge und Slogans aufeinander abgestimmt. Wenn es dann aber ums Thema Online geht, herrscht Chaos. Diese Fehler sehen wir sehr häufig in der Praxis:

  • die Webseite wird ohne vorherige Analyse selber zusammengebastelt
  • die Webseite folgt dem Konzept „ich stelle mich dar“, anstelle von „meine Kunden wollen X über mich wissen“
  • die Webseite hat kaum Inhalte, oder schlimmer noch, die Webseite hat zahlreiche Unterseiten die dann jeweils nur über 10 Wörter Text verfügen
  • die Webseite ist schlecht designt, weil sie nicht dem Verhalten der Nutzer folgt (denn auch ein gut aussehendes Design kann schlecht sein!)
  • die Webseite ist nicht mobiloptimiert
  • die Webseite lädt langsam
  • die Webseite wird nicht regelmäßig gepflegt, gewartet und geupdatet
  • die Auftritte in den Sozialen Medien (Facebook, Youtube, etc.) sind nicht, oder nur sehr schlecht angelegt und nicht mit der Webseite verbunden
  • Bewertungen auf Bewertungsportalen werden nicht in die eigene Webseite integriert und bleiben damit relativ nutzlos
  • das Nutzerverhalten auf der Webseite wird nicht ausgewertet
  • ich nutze E-Mail-Adressen wie firmaxyz@yahoo.de

Wie sieht ein Internet-Auftritt richtig aus?

Jeder guten Webseite und natürlich auch dem Rest des Auftritts geht eine Analyse voraus. Wenn man genau weiß, was man mit seiner Seite erreichen, und wen man ansprechen will, fängt man mit der Arbeit an. Man lässt sich ein professionelles Design machen, oder arbeitet mit einer funktionierenden Vorlage. Dann entwickelt man Inhalte, die Fragen der Zielgruppe beantwortet oder die Produkte gut darstellen.

Erst dann fängt man an die Seite zu konstruieren. Hier hält man sich technisch natürlich an die neuesten Standards. Man macht die Seite responsiv, also optimiert für Mobilgeräte. Außerdem beachtet man die Größe der einzelnen Unterseiten und optimiert diese, sodass alles möglichst schnell lädt. Auch ein Content Delivery Network ist immer anzuraten.

Wenn die Webseite steht, überträgt man das Gelernte auf die anderen Auftritte – passt Texte und Bilder auf seinem Facebook an, stellt Videos auf Youtube, sammelt Bewertungen von entsprechenden Portal ein. Diese wiederum werden mit der Seite verbunden und ergeben dann am Ende ein großes, gutes, Ganzes. Auch richtet man sich eine gute E-Mail-Adresse, basierend auf der Domain der eigenen Webseite ein, sodass man nicht wie ein unprofessionelles Mini-Unternehmen wirkt.

Damit man am Ende weiß, wie erfolgreich die eigene Webseite ist, muss man alles messen. Also muss man die entsprechenden Tools nutzen, die es erlauben, jede Nutzerbewegung auf der Seite nachzuvollziehen. Basierend auf diesen Informationen muss man die Seite ständig optimieren und weiter befüllen.

Wie ich muss ich meinen Internet-Auftritt gestalten?

Damit du am Ende nicht viel Zeit, Arbeit und Geld investierst und dir das ganze (teilweise sehr technische) Know-How selber aneignen musst, holst du dir die Profis. Alle unsere Webseiten entsprechen den Anforderungen, die Startups an ihre Online-Auftritte stellen. Startups sind was Online-Marketing angeht die Vorreiter. Das was dort heute gelebt wird, ist meist erst in 5 Jahren in der deutschen Masse angekommen. Wir

  • analysieren deine IST-Situation oder wo du genau hin willst
  • bauen dir eine Webseite auf der du deine Inhalte und Botschaften gut darstellen kannst
  • je nach Anforderungen, designen wir Webseiten für dich, oder greifen auf bewährte Vorlagen zurück
  • es versteht sich von selbst, dass alle unsere Seiten auf Mobilgeräten schnell, zuversichtlich und gutfunktionieren (das sollte auch heute nichts besonderes mehr sein). Wir nutzen Content Delivery Networks, verkleinerte Bilder, korrekt konfigurierte Webserver, Cloud-Hosting und viele andere Techniken
  • wir konfigurieren deine Facebook-Seiten und Youtube-Kanäle und verbinden sie mit deiner Seite
  • wir binden deine Online-Bewertungen auf deiner Seite ein
  • wir richten alle Tools ein, um das Nutzerverhalten auf deiner Seite nachzuvollziehen
  • wir konfigurieren dein E-Mail-System, sodass du deine Domain als E-Mail-Adresse nutzen kannst. Wenn du kein E-Mail-System hast, richten wir dir eins ein.

Wenn wir fertig sind, hast du einen genauen Plan was du Online-Marketing-technisch erreichen kannst und erreichen willst. Außerdem hast du einen absolut modernen und erfolgreichen Auftritt. Natürlich kann man sich jetzt nicht ausruhen – die Welt des Online-Marketing verändert sich schnell und stetig. Du solltest also immer weiter optimieren.

Kleine Checkliste für gutes Webdesign

Die häufigsten Fehler beim Webdesign

Einem guten Design geht immer eine Analyse voraus. Von der Schriftart, über die Farben bis hin zur Auswahl der Bilder sollte alles im Einklang mit den Zielen stehen. Nur dann wird dem Besucher kommuniziert, was für ein Unternehmen hinter der Seite steht.

  • Kraut und Rüben: Es gibt zig verschiedene Schriftgrößen, zu viele Farben. Die Struktur wird verwaschen.
  • Die Abschnitte unterscheiden sich optisch sehr stark – oder schlimmer: sie unterscheiden sich nicht genug.
  • Man verwendet gebräuchliche Schriftarten wie Arial und lässt die Seite wie Einheitsbrei aussehen.
  • Corporate Design: Nicht immer sind die Farben aus dem Logo geeignete Webfarben. Stimmige Farben sind wichtiger als dem CD zu folgen.
  • Kein Responsive Design, Handynutzer springen direkt ab.
  • Die Inhalte sind unübersichtlich angeordnet, es ergibt sich keine klare Struktur und der Nutzer ist auf sich allein gestellt.
  • Man hat sich keine Gedanken über die Zielgruppe gemacht. Wenn mehr als 50% der Besucher über das Handy kommen, sollte man eine ‚Mobile First‘ Design-Philosophie verfolgen.
  • Die Bilder sind schlecht selbst gemacht, oder man kauft Stockfotos, wo echte Bilder vertrauen schaffen könnten.
  • Besucher finden sich nicht zurecht, weil wichtige Elemente in Untermenüs verborgen sind
  • Man versteckt Inhalte vor dem Nutzer, indem man sie auf Slidern einbaut, die ein Nutzer wahrscheinlich nicht ansieht
  • Man versteckt Inhalte vor Google, indem man Sie nur über Videos und Bilder einbaut.

Wie bereitet man ein Design vor?

Jeder guten Webseite und natürlich auch dem Rest des Auftritts geht eine Analyse voraus. Wenn man genau weiß, was man mit seiner Seite erreichen, und wen man ansprechen will, fängt man mit der Arbeit an. Man lässt sich ein professionelles Design erstellen, oder arbeitet mit einer funktionierenden Vorlage. Dann entwickelt man Inhalte, welche Fragen der Zielgruppe beantwortet oder die Produkte gut darstellen.

Erst dann fängt man an die Seite zu konstruieren. Hier hält man sich technisch natürlich an die neuesten Standards. Man macht die Seite responsiv, optimiert sie also für Mobilgeräte. Außerdem beachtet man die Größe der einzelnen Unterseiten und optimiert diese, sodass alles möglichst schnell lädt. Auch ein Content Delivery Network ist immer anzuraten.

Wenn die Webseite steht, überträgt man das Gelernte auf die anderen Auftritte – passt Texte und Bilder auf seinem Facebook an, stellt Videos auf Youtube, sammelt Bewertungen von entsprechenden Portal ein. Diese wiederum werden mit der Seite verbunden und ergeben dann am Ende ein großes, gutes, Ganzes. Auch richtet man sich eine gute E-Mail-Adresse, basierend auf der Domain der eigenen Webseite ein, sodass man nicht wie ein unprofessionelles Mini-Unternehmen wirkt.

Damit man am Ende weiß, wie erfolgreich die eigene Webseite ist, muss man alles Messen. Also muss man die entsprechenden Tools nutzen, die es erlauben, jede Nutzerbewegung auf der Seite nachzuvollziehen. Basierend auf diesen Informationen muss man die Seite ständig optimieren und weiter befüllen.

Was muss man bei der Umsetzung beachten?

Damit du am Ende nicht viel Zeit, Arbeit und Geld investierst und dir das ganze (teilweise sehr technische) Know-How selber aneignen musst, holst du dir die Profis. Alle unsere Webseiten entsprechen den Anforderungen, die Startups an ihre Online-Auftritte stellen. Startups sind was Online-Marketing angeht die Vorreiter. Das was dort heute gelebt wird, ist meist erst in 5 Jahren in der deutschen Masse angekommen. Wir

  • analysieren deine IST-Situation oder wo du genau hin willst
  • bauen dir eine Webseite auf der du deine Inhalte und Botschaften gut darstellen kannst
  • je nach Anforderungen, designen wir Webseiten für dich, oder greifen auf bewährte Vorlagen zurück
  • es versteht sich von selbst, dass alle unsere Seiten auf Mobilgeräten schnell, zuversichtlich und gut funktionieren (das sollte auch heute nichts besonderes mehr sein). Wir nutzen Content Delivery Networks, verkleinerte Bilder, korrekt konfigurierte Webserver, Cloud-Hosting und viele andere Techniken
  • wir konfigurieren deine Facebook-Seiten und Youtube-Kanäle und verbinden sie mit deiner Seite
  • wir binden deine Online-Bewertungen auf deiner Seite ein
  • wir richten alle Tools ein, um das Nutzerverhalten auf deiner Seite nachzuvollziehen
  • wir konfigurieren dein E-Mail-System, sodass du deine Domain als E-Mail-Adresse nutzen kannst. Wenn du kein E-Mail-System hast, richten wir dir eins ein.

Wenn wir fertig sind, hast du einen genauen Plan was du Online-Marketing-technisch erreichen kannst und erreichen willst. Außerdem hast du einen absolut modernen und erfolgreichen Auftritt. Natürlich kann man sich jetzt nicht ausruhen – die Welt des Online-Marketing verändert sich schnell und stetig. Du solltest also immer weiter optimieren.

Brauche ich eine eigene Webseite?

Was ist das Ziel deiner Webseite?

Das Ziel meiner Webseite ist NICHT dich selbst zufrieden zu stellen, sondern vor allem deine Kunden. Es stellt sich also die Frage „Suchen die Kunden nach deiner Dienstleistung/ deinem Produkt?“. Wenn du zum Beispiel im B2B-Bereich tätig bist, und deine Dienstleistung hochpreisig und komplex ist, dann macht es zum Beispiel keinen Sinn, deine Webseite inhaltlich auf Suchanfragen auszulegen. Wenn ein Großteil deiner Kunden dich aber über das Internet findet, oder du mehr Kunden über das Internet generieren möchtest, dann solltest du deine Seite allerdings auf die Neukundenakquise auslegen.

„Visitenkarte im Internet“

Eine typische Visitenkarten-Seite erklärt kurz und bündig:

  • was machst du?
  • welche Produkte und Leistungen bietest du an?
  • welche Referenzen hast du?
  • was ist der Hintergrund deines Unternehmens?

Es geht also vor allem darum, kurz und bündig zu sagen warum du gut bist. Eine solche Seite wird nur in genau einem Fall funktionieren: Wenn der Besucher dich schon irgendwie (wenn auch flüchtig) kennt, oder du empfohlen worden bist. Denn nur, wenn die Vertrauensbildung nicht von deiner Seite ausgehen muss, kann eine Visitenkarte funktionieren. Das Design und die Grafik haben zwar einen Einfluss auf den Vertrauensaufbau-Prozess, allerdings wird dieser bei einer klassischen Visitenkarten-Seite nicht groß ins Gewicht fallen. Mehr zum Thema Vertrauen findest du in unserem Artikel Die 5 Schritte um Vertrauen auf deiner Webseite aufzubauen. Versteh uns nicht falsch – auch eine Visitenkartenseite ist eine valide und sinnvolle Lösung, es kommt aber auf deine Ansprüche an.

Neukunden generieren

Um Neukunden zu generieren, muss deine Seite 3 Kriterien erfüllen.

  1. Sie muss beweisen, dass du ein Problem von deinem Kunden löst
  2. Sie muss vertrauen aufbauen
  3. Sie muss den Kunden gezielt zur Kontaktaufnahme bewegen

Neukunden kennen dich üblicherweise nicht. Das heißt, sie wissen nicht, was du genau anbietest und sie haben kein Vertrauen zu dir. Du musst also erst einmal beweisen, dass du ihr Problem lösen kannst. Das machst du am Besten durch eine möglichst scharfe Ansprache. Ein Beispiel: Ein Versicherungsberater der Vollkaskoversicherungen verkauft, sollte auf seiner Seite nicht schreiben: „ich biete Vollkaskoversicherungen“ sondern „ich sichere Sie im Schadensfall rundum ab – mit unseren tollen Vollkaskoversicherungen“.

Das Beispiel Vollkaskoversicherungen sei hier nur der Anschaulichkeit halber gebracht. In vielen Fällen wird ein Kunde wissen, wozu so eine Versicherung da ist – es schadet aber nichts den Kunden nochmal zusätzlich bei seinem Problem abzuholen. Wenn du ihn abgeholt hast, musst du auf der Seite Vertrauen aufbauen. Hier sei auch nochmal die Lektüre des oben genannten Artikels angeraten. Wenn dann die Webseiten und Informationsstruktur so ausgelegt ist, dass der Kunde einfach bei dir anfragen kann, dann tut er es auch.

Geht auch beides?

Natürlich kann eine Seite die auf die Neukundenakquise ausgelegt ist auch eine gute Visitenkarte sein.Umgekehrt ist das allerdings nicht der Fall. Es gilt also immer: Wenn du den Anspruch hast, dich nur zu präsentieren, dann baue eine „Visitenkarte“. Wenn du aber Kunden generieren willst und in deinem Wirtschaftszweig die Chance besteht, Kunden über das Internet zu erreichen, dann baue eine Seite die speziell darauf ausgelegt ist.

Potentielle Kunden definieren

Gerade junge Unternehmen wissen anfangs nicht, wer ihre potentiellen „Traumkunden“ sind. Das ist auch völlig in Ordnung. Man sollte sich dann aber immer fragen, welche Kunden man gerne ansprechen möchte. Das ist ein bisschen von der Ausrichtung und dem Alleinstellungsmerkmal deines Unternehmens abhängig. Hast du ein Unternehmen, welches auf Nachhaltigkeit wert legt? – dann mach Kunden die daran interessiert sind zum Fokus. Würdest du gerne für Hotels arbeiten? Dann nutze diese Kunden als Beispiel. Es spielt eigentlich keine große Rolle. Eine Webseite kann, wenn sie gut gemacht ist, immer angepasst werden. Sie wächst schließlich mit deinem Unternehmen.

„Alte Hasen“ müssen sich fragen: Mit welcher Kundengruppe mache ich den meisten Umsatz UND mit welcher Kundengruppe möchte ich in Zukunft mehr zusammenarbeiten. Dieser beiden Informationen sollten genügen, um zu bestimmen welche Kunden man online ansprechen will.

Ich habe ein gutes Bild von meinem Kunden – was jetzt?

Wenn dir klar ist, welche Kundengruppen du auf deiner Webseite ansprechen willst, musst du wissen ob diese überhaupt online nach deinen Dienstleistungen suchen würden. Lautet die Antwort darauf „nein“ und gibt es keine Kundengruppen die explizit so erreicht werden können, dann kannst du immer noch eine Visitenkarten-Seite bauen.

Aber Moment – bevor du dich zu voreiligen Schlüssen hinreißen lässt, überprüfe doch erst einmal das Suchvolumen deiner Fachbegriffe.  Ein Beispiel: Ein Unternehmen welches spezielle Parkett-Schleifmaschinen verkauft, zweifelt, ob die Kunden überhaupt online suchen. Sie nutzen dann den Adwords-Keywordplanner um das Suchvolumen ihres Haupt-Suchbegriffs „Parkettschleifmaschine“ zu recherchieren. Und siehe da: monatlich suchen etwa 1900 Leute danach. Kombiniert mit den anderen relevanten Suchbegriffen wie „dreckiges Parkett“, etc., lohnt sich eine Webseite. Das ist natürlich ein konstruiertes Beispiel, jedoch solltest du vor der Entscheidung eine kleine Keyword-Recherche durchführen.

Egal ob die Zahlen dir zu einer „Visitenkarten-Seite“ raten, oder ganz klar zeigen, dass du eine „Kundenakquise-Seite“ bauen solltest – die Frage ist immer noch „wie groß soll sie sein?“. Schließlich gibt es mehrere Webseitengrößen – vom One Pager zum Vollwertigen Portal.

Webseitentyp: One Pager

Der One-Pager ist ein klassisches Webseiten-Modell, welches sich sowohl für die Visitenkarten, als auch die Kundenakquise-Webseite eignet. Er zeichnet sich darüber aus, dass er tatsächlich nur aus einer einzigen Seite besteht. Es gibt keine Unterseiten. Das heißt, dass alle Information auch auf einer Seite Platz haben müssen. Das sagt natürlich auch schon aus, dass ein komplexes, facettenreiches Unternehmen sich nicht unbedingt gut über einen One-Pager darstellen kann. Diese Form der Webseite ist geeignet, wenn man eine ganz einfache „Visitenkarten-Seite“ benötigt (die ohne viele Referenzen oder andere Inhalte auskommt).

Wenn man aber mehrere Dienstleistungen hat, die sich an unterschiedliche Zielgruppen richten, muss man vorsichtig sein. SEO Optimierung auf einem One-Pager ist fast unmöglich. Man kann sich zwar für eine kleine Anzahl Begriffe und Begriffsgruppen positionieren, man hat aber nicht den Hebel, den eine große Seite mit viel Inhalt mit sich bringt. Ein One Pager ist eine Einstiegsseite, das heißt man muss sich auch bewusst sein, dass man nicht viel Akquiseerfolg damit erzielen wird, wenn man zu viele Informationen auf ihm unterbringen will.

Vorteile eines One Pagers

  • leicht zu designen und zu bauen
  • guter Einstieg um überhaupt eine Seite online zu haben+
  • gute Basis für späteren Ausbau zu einer vollwertigen Seite
  • kann auch Verkaufen, wenn man ihn nicht überlädt

Nachteile eines One Pagers

  • schlecht für SEO geeignet, außer man fokussiert sich extrem (das bedeutet „Visitenkarten-One-Pager“ sind nicht SEO tauglich)
  • weniger Möglichkeiten Vertrauen zu erwecken (da man die Seite nicht überladen kann)

Webseitentyp: Vollwertige Webseite

Eine vollwertige Webseite ist eine Seite mit vielen Unterseiten. Auf jeder Unterseite hat man die Möglichkeit Produkte, Dienstleistungen oder andere Themen vorzustellen. Wir unterscheiden gerne zwischen Verkaufs-Unterseiten und Content-Unterseiten. Die Verkaufs-Unterseiten können Produkte sehr plakativ verkaufen. Ein Beispiel für so eine Seite, ist unsere Professionelle Webseite Landing Page. Dort wird kurz und bündig erklärt, was das Produkt kann – außerdem geben wir Referenzen. Den zweiten Seitentyp siehst du hier gerade in Aktion – du befindest dich gerade auf einer Content-Seite. Auf solchen Seiten solltest du für deinen Kunden wertvolle Inhalte bereitstellen. Du kannst entweder deine eigenen Dienstleistungen erklären, oder hilfreiche Tips bereitstellen. All diese Punkte bauen Vertrauen auf und sind am Ende auch für Google relevant.

Wenn du eine Visitenkarten-Seite aufbaust, dann solltest du auch Unterseiten haben. Hier hast du Platz für eine genaue Erklärung deiner Dienstleistungen und deiner Referenzen. So etwas hilft dir, dich bei den Kunden die aus deinem Netzwerk kommen, noch ein bisschen beliebter zu machen. Schließlich sparst du deinen Empfehlungsgebern auch die Arbeit, viel über dich zu erzählen.

Vorteile einer vollwertigen Webseite

  • gute Plattform um stetig Neukunden zu generieren
  • Kann als Visitenkarte- und als Akquise-Seite funktionieren
  • lässt sich jederzeit ausbauen

Nachteile einer vollwertigen Webseite

  • aufwendiger zu erstellen

Webseitentyp: Keine Webseite

Keine Webseite zu haben ist auch eine valide Option. Gründe warum man keine Webseite haben sollte sind zum Beispiel nicht-vorhandenes Budget. Für den ganz kleinen Geldbeutel ist eine gut gemachte Facebook-, LinkedIn- oder Xing-Seite (je nach Branche) auch ein guter Start. Auch wenn man wenig Zeit für die Inhalts-Erstellung (und kein Geld für einen guten Texter) hat, dann ist so eine Webseite keine Investition die man tätigen sollte. Vielleicht ist bei deiner Analyse oben auch herausgekommen, dass deine Kunden partout nicht im Internet erreichbar sind (und sich vielleicht nicht dafür interessieren). Auch dann ist eine eigene Webseite überflüssig.

Vorteile, keine Webseite zu haben

  • Du sparst Kosten, besonders wenn deine Kunden nicht online erreichbar sind

Nachteile, keine Webseite zu haben

  • Du erreichst deine Kunden nicht online und du hilfst dir nicht beim Netzwerken (da du keine „Visitenkarte“ hast)

FAZIT: So bestimmst du, welche Webseite für dich passt

Kurz gefasst: Mach es von deinen Kunden abhängig. Wenn diese im Internet suchen, dann lohnt sich eine vollwertige Kundenakquise-Webseite. Wenn nicht, ist das auch in Ordnung – dann reicht vielleicht auch ein Visitenkarten-One-Pager. Wenn du aber weißt, dass du deine Kunden auch online erreichst, dann lass die Chance nicht verstreichen – lass dir eine professionelle Webseite bauen ?

Was ist Google adWords?

Häufige fehler von Google adWords Kampagnen

Der Verwaltung von Google AdWords-Kampagnen ist nicht trivial. Es gibt diverse Fehler, die dabei häufig gemacht werden:

Irrelevante Anzeigen

Anzeigengruppen decken zu viele Suchbegriffe ab. Ähnliche aber irrelevante Suchbegriffe werden nicht ausgeschlossen. Die Anzeigenauslieferung ist nicht standortsabhängig.
Resultat: Kunden können Anzeigen ausgeliefert bekommen, die wenig mit den von ihnen gesuchten Begriffen zu tun haben. Solche Anzeigen werden von Googles Algorithmen schlechter bewertet. Das bedeutet, dass sie auf weniger sichtbaren Positionen angezeigt. Im Endeffekt werden Kunden nicht erreicht.

Anzeigenerweiterungen werden nicht verwendet

Anzeigenerweiterungen enthalten Zusatzinformationen wie Kontaktmöglichkeiten, Standort oder Bewertung. Ohne sie braucht der Kunde mehrere Klicks um an nützliche Information zu gelangen. Es steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Kunde die Anzeige ignoriert.

Conversion Tracking wird nicht verwendet

Eine Conversion ist ein für dich gewinnbringende Nutzerinteraktion auf deiner Webseite, z.B. Kauf eines Produktes über einen Onlineshop, Kontaktaufnahme über E-Mail oder Anruf.
Conversion Tracking erlaubt es, das Kosten-Nutzen-Verhältnis der Anzeigen nachzuvollziehen. Dies ermöglicht es, erfolgreiche Anzeigen zu priorisieren und weniger erfolgreiche zu entfernen oder verbessern. Fehlendes Conversion Tracking führt zu Zeit- und Geldverschwendung.

Wie sieht eine gute Google Adwords Kampagne aus?

Relevante Anzeigen

Eine gute Google AdWords-Kampagne ist auf eine deutlich begrenzte Menge von Suchbegriffen fokussiert. Ihre Anzeigen werden nur für Begriffe geschaltet, die gut zum Nutzerkontext passen und somit eher für den Nutzer interessante Informationen beinhalten. Unpassende Begriffe werden ausgeschlossen.

Gute Anzeigeninhalte

Anzeigentexte enthalten Begriffe und Formulierungen, die den Eingaben des Nutzers entsprechen. Beispiel: Nutzer sucht nach „Büro mieten“ => Anzeige enthält Text „Büro mieten“ oder eine sehr ähnliche Formulierung wie „Bürovermietung“.
Anzeigen enthalten hilfreiche Zusatzinformationen, wie z.B. eine Telefonnummer oder eine Geschäftsadresse.

Conversion Tracking

Durch Conversion Tracking wird festgestellt, welche Suchbegriffe und Anzeigen Gewinn bringen und wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen. Erfolgreiche Suchbegriffe und Anzeigen werden bevorzugt, unzureichende werden verbessert oder entfernt.

Wie hilft the key technology dir?

Wir übernehmen für dich die zeitaufwändigen Feinheiten des Online-Marketings mit Google AdWords. Wir bieten folgendes für dich:

Erstellung und Verwaltung von AdWords-Kampagnen

Wir richten einen AdWords-Account für dich ein und setzen die Kampagnen gemäß deinen gewünschten Zielen und deinem Budget entsprechend auf.

Wartung und Verbesserung von AdWords-Kampagnen

Mit dem einmaligen Aufsetzen ist es nicht getan. Wir bieten langfristigen Support für deine AdWords-Kampagnen, so dass deine Werbeziele besser verwirklicht werden und deine Werbekosten verringert werden.

Erstellung von angepassten Zielseiten (Landing Pages)

Landing Pages sind spezielle Unterseiten deiner Webseite, auf denen Kunden deine Produkte finden und für dich gewinnbringende Aktionen ausführen können, wie z.B. Kauf, Kontaktaufnahme.

Was ist SEO (Search Engine Optimizing)?

Wie funktioniert Google denn eigentlich?

Google ist die größte und wahrscheinlich wichtigste Suchmaschine derzeit. Kaum ein Mensch gibt noch Web-Adressen (URLs) in die Adresszeile des Browsers ein, oder nutzt einen Verzeichnisservice wie es früher der Fall war. Im Gegenteil: Die Leute schreiben das was sie sehen wollen bei Google direkt oder in der Suchzeile ihres Browsers in Form sogenannter “Keywords”.

Ein Beispiel: Wenn Sie einen Tierarzt suchen, dann geben Sie vielleicht “Tierarzt” bei Google ein. Oder vielleicht werden Sie sogar konkreter in der Problembeschreibung: “Katze krank”, oder “Meinem Hund fällt das Fell aus was tun”. Es zeigt sich, dass Menschen sehr unterschiedlich suchen. Manche nutzen ganz kurze Keywords, andere stellen komplette Fragen oder nutzen komplexe Wortgruppen. Google muss diese Anfragen natürlich alle gleich gut beantworten können.

„Gute Webseite“ im Sinne von Google

Eine Webseite ist dann “gut” für Google, wenn Sie:

  • interessanten Inhalt zu den gesuchten Keywords bietet
  • sich einfach und vor allem schnell bedienen lässt
  • sie den Nutzer nicht mit Popups oder anderen Dingen nervt
  • sie “sicher” ist (HTTP:// in der Adresszeile)

Allgemein gesagt: Eine Webseite ist gut für Google, wenn sie dem Nutzer tatsächlich hilft. Google lebt ja davon, dass es seinen Kunden (also uns allen) die relevantesten Ergebnisse anzeigt. Wenn die Ergebnisse bei Google für uns nicht relevant wären, dann gehen wir vielleicht zur Konkurrenz – zB. Bing oder Baidu. Google macht also nichts anderes, als zu versuchen, seine Kunden zufrieden zu stellen. Und genau mit dieser Denke muss man jetzt auch seine eigene Seite optimieren.

BLACK HAT? Was ist das denn?

Es gibt beim Thema SEO (“Search Engine Optimization”) zwei grundlegende Herangehensweisen:

  • White Hat SEO (“Ich mache nur legale Sachen”)
  • Black Hat SEO (“Ich nutze jeden Trick um Google zu betrügen”)

Diese Begriffe kommen aus der Hackerkultur und stehen für einen bestimmten Berufsethos. Ein Black Hat Hacker sieht Google als Feind, den es auszutricksen gilt. Er Ist meistens sehr gut informiert und nutzt jeden “Trick” aus, den man nutzen kann. Ein Beispiel für einen Trick: Früher haben Black Hats unsichtbare Inhalte in den Quellcode der Webseite eingebettet um sich für bestimmte Keywords noch attraktiver zu machen. Diese Inhalte hat kein normaler Nutzer gesehen – es hätte also nach Google-Sicht auch kein normaler Nutzer von den Inhalten profitieren können. Nach und nach werden solche Methoden abgestraft – dann rutscht man bei Google nach unten oder wird gleich entfernt – je nach Schwere des “Vergehens”. Ein Black Hat muss also immer auf der Hut sein.

Die helle Seite der Macht

Einfacher hat es der White Hat SEO. Dieser SEO-Fachmann konzentriert sich darauf, die Seite so zu optimieren, dass Google sie gut findet. Der Hauptfokus liegt hierbei üblicherweise auf den Inhalten:

  • sind die Texte gut lesbar?
  • passen die Informationen zu den Überschriften und den Menüpunkten?
  • ist die Seite schnell und sicher?

Ein White Hat verbessert die Qualität der gesamten Seite. Er denkt nicht in “Tricks” sondern kundenorientiert. Demnach ist es viel einfacher ein White Hat zu sein, als ein Black Hat. Man muss sich nicht in irgendwelchen Spezialforen rumtreiben, um die neuesten Google-Tricks zu erfahren – im Gegenteil, man hält sich an die offiziellen Vorgaben von Google. Man baut eine Seite die gut strukturiert, gut lesbar und kundenfreundlich ist. Der SEO Erfolg kommt von ganz allein.

Ich will für einen ganz bestimmten Begriff nach oben!

Wenn dein Wunsch ist, dich für ein ganz bestimmtes Wort nach oben zu befördern, brauchst du professionelle Hilfe. Eine gut gemachte Webseite nach den Google Richtlinien ist immer Schritt 1 um dieses Ziel zu erreichen. Man kann dann im Detail sehr viel auf bestimmte Keywords zu optimieren um sich gegenüber der Konkurrenz abzuheben. Eine gute White Hat SEO Agentur macht das für dich. Sie produzieren Keyword-Analysen und erstellen einen genauen Plan, welche Inhalte deine Seite braucht, um sich zu verbessern. Die Agentur begleitet dich dann Schritt für Schritt und verbessert dein sogenanntes “Ranking” – also deine Position bei Google für bestimmte Keywords. Das ist ein zeitaufwendiger und teilweise kostspieliger Prozess.

SEO von the key technology

Zuerst: Wir positionieren uns ganz klar für White Hat SEO. Es bringt nichts, Google auszutricksen und die Strafe folgt auf dem Fuße. Wir unterstützen dich dabei, deine Seite gut zu strukturieren und auch gute Inhalte zu produzieren (oder produzieren zu lassen). Wir entwickeln für dich Konzepte, welche Inhalte du entwickeln solltest und wie du deine Zielgruppe perfekt erreichst. Außerdem sind unsere Webseiten immer sicher und geschwindigkeitsoptimiert. An Google denken wir gar nicht im Speziellen. Unsere Seiten sind einfach gut und das ist zufällig genau das, was Google will. Wenn es dann doch einmal darum geht, sich für bestimmte Keywords zu positionieren, arbeiten wir mit den Spezialisten zusammen. Mit unseren Partnern entwickeln wir gemeinsam die Konzepte und kümmern uns um die technische Umsetzung ihrer Vorschläge. Das bringt dich dann bei Google (und Bing, und Amazon usw.) nach vorne.